| Testberichte |
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Axia und Axia L LP 02-2012
Auch wenn es mit einem wehmütigen Blick auf das wunderbar entspannte und unbestechliche Vorgängermodell geschieht: Insgesamt ist das neue Axia die rundere Geschichte- und macht durch seine deutlich dynamischere Art vor allem mehr Spaß.
Orpheus L Image Hifi 6-2010Test des Transfiguration Orpheus L von Herrn Uwe Kirbach in der Ausgabe der Image Hifi 6-2010. "...Ich gebe gerne zu , der Begriff Magie ist bei High End etwas überstrapazierend, und ich nehme mich da nicht aus. Aber wenn er auf eine Konstruktion zutrifft, dann auf das Orpheus L. Phoenix Lp 01-2009
Ein musikverrückter Japaner betrachtet weinenden Auges den Niedergang der Schallplatte und beschließt, selbst etwas dagegen zu tun . Diese oder eine ähnliche Geschichte haben wir schon einmal vernommen– doch wenn sie so erfolgreich verläuft, dann hören wir sie auch immer wieder gerne. Mr. Seiji Yoshioka heißt in diesem Falle der Musikliebhaber, der in allenguten Konzertsälen der Welt zu Hause ist und als Klassikfreund natürlich auch eine riesige Plattensammlung sein Eigen nennt. Wenn aus einer Tonabnehmerproduktion,die 1992 quasi für den Eigenbedarf gestartet wurde, dann so sagenhaft gute Systeme wie die von Transfiguration abfallen, dann haben wir Normalsterblichennatürlich nichts dagegen. Apropos Normalsterbliche: das neue Phoenix kostet 2.xxx Euro. Damit relativiert sich die Massenverfügbarkeit sofort wieder recht deutlich. Die gute Nachricht dabei ist, dass Transfiguration seine technischen Meriten so weit wie möglich heruntergebrochen hat und mit dem Axia ein System anbietet, das die magische 1.000-Euro-Grenze unterfliegt viel weniger ist bei einem rein handgefertigten Tonabnehmer einfach nicht drin.Der Vollständigkeit halber sei erwähnt,dass es noch ein Überfliegersystem namens Orpheus gibt, mit dem unser Testkandidat in allen wesentlichen Punkten die technischen Details teilt. Es ist vielleicht noch interessant, dass das Phoenix ein direkter Nachfolger des in unserer Erstausgabe getesteten Temper III ist, das uns damals schon mit sagenhaften musikalischen Fähigkeiten zu beeindrucken wusste. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal der Transfiguration-Tonabnehmer zu Systemen anderer Hersteller ist sicherlich der Aufbau des Magnetsystems. Wo dort ein einzelner Magnet sozusagen parallel zum Nadelträger sitzt und sein Magnetfeld über Joche mehr oder weniger gleichmäßig entfaltet, arbeitet man bei Transfiguration Phoenix mit zwei ringförmigen Magneten vor und hinter dem Spulenkreuz auf dem Nadelträger. Der Vorteil einer solchen Konstruktion liegt auf der Hand: Die Spulen liegen direkt zwischen den beiden ringförmigen Magneten und schwingen dadurch in einem äußerst homogenen Magnetfeld. Durch die größere Nähe der beiden Neodymmagneten zu den Silberdrahtspulen, die über Kreuz gewickelt sind, ist das Magnetfeld wesentlich stärker als bei herkömmlichen Konstruktionen – man kommt also mit weniger Windungen und durch die spezielle Wickeltechnik eben auch nur mit zwei Spulen aus. Daraus resultiert die für ein niederohmiges System (Innenwiderstand:7 Ohm) recht hohe Ausgangsspannung von immerhin 0,4 Millivolt. Die Schwingung des Nadelträgers ist in alle Richtungen gleichmäßig bedämpft –die so genannte Push-Pull-Bedämpfung ist zudem mit einem temperaturbeständigen Material realisiert worden, so dass das Tonabnehmersystem weitestgehend unabhängig von der Außentemperatur agieren kann und auch widrige Verhältnisse, etwa beim Transport, unbeschadet übersteht. Auf dem sehr steifen Bor-Nadelträger sitzt ein Diamant im sogenannten PA-Schliff von Ogura Systems, einer der letzten verbliebenen Nadelschleifereien für HiFi-Tonabnehmer.Dieser recht scharfe Schliff hat Verrundungsradien von 30 x 3 Mikrometer.Das massive Metallgehäuse schützt dasempfindliche Innenleben optimal – zudem sorgt es für optimale Unempfindlichkeit gegen Resonanzen.Montieren lässt sich das System durch die offenen Gewinde sehr einfach – wenn die Tonabnehmerschrauben ein bisschen zu lang sind, schadet es auch nichts, sieht eben nur nicht so gut aus. Trotz der massiven Bauweise bringt das Phoenix nur 7,8 Gramm auf die Waage; damit kämpft es in der gleiche Gewichtsklasse wie beispielsweise das gute alte Denon DL103, besitzt aber dabei eine praxisgerechte Compliance von 12 Millimeter/Newton und sollte somit mit fast allen handelsüblichen Tonarmen zurecht kommen.spiel“ für das Phoenix, das mit seiner riesigen dynamischen Bandbreite eine Brücke schlagen kann von fein gesponnenen Pianissimo-Passagen bis hin zu gewaltigen Orchester-Eruptionen. Das in der letzten Ausgabe getestete Phase Tech P-3G legt seine Spielweise etwas anders aus. Die Detailauflösung gelingt hier noch einen Hauch besser und feiner, dafür geht es große dynamische Sprünge etwas defensiver ab als das extrem spielfreudige Transfiguration;damit für mich eines der agilsten Tonabnehmersystemeüberhaupt.Mit dieser Dynamik und der gewaltigenBasswiedergabe qualifiziert sich dasPhoenix vermeintlich auch für Rock- und Popmusik – siehe die eingangs erwähntenMotörhead. Es gibt allerdings ein kleines „Aber“: Obwohl ich davon ausgehe, dass Besitzer eines Transfiguration-Tonabnehmers weder die nicht sonderlich audiophilen Motörhead noch sonst großartig aktuelle Popproduktionen anhören; gerade die für die heutige Radio- und MP3- Landschaft totproduzierten und -komprimierten Songs der „Loudness-Mafia“ sind Gift für die musikalischen Qualitäten eines solchen Tonabnehmer-Kleinods.Zu schnell kippt eine kraftvolle Tief- und Grundtonwiedergabe in unangenehmes Dröhnen um – beileibe kein Fehler des Abtasters; hier trennt sich aber die musikalische Spreu vom Weizen. Eine clever konzeptionierte Platte wie die neue Coldplay macht mit dem Phoenix dagegen richtig Spaß: Von elegischen Momenten, nur getragen von Stimme und Klavier, bis hin zu komplexen Arrangements aus elektronischen und akustischen Klangquellen – das Transfiguration widmet sich allen musikalischen Informationen gleichermaßen liebevoll und exakt.Das uns zum Test zur Verfügung gestellte System hatte schon ein paar Stunden Einspielezeit auf dem Buckel, entwickelte sich im Laufe unserer Hörsessions, wenn auch minimal, so doch hörbar weiter.Erster Eindruck – mit gut abgehangenem Hardrock auf der neuen Motörhead-Scheibe:„Das schiebt ja unglaublich.“ Ehrlich– so einen abgrundtiefen, wuchtigen und dynamischen Bass habe ich vielleicht noch von einem Jan-Allaerts-System gehört,aber sonst noch nie. Erste Befürchtungen,es mit einem „Rumpler“ zu tun zu haben,fegte das Phoenix sofort vom Tisch. Nach dem ersten Eindruck unendlicher Tieftondynamik treten nämlich andere Qualitäten zutage: Das Transfiguration geht zwar auch in den anderen Tonlagen direkt und kraftvoll zur Sache und setzt die Signale in derRille ansatzlos und hochdynamisch in Musik um. Und doch, es gibt eben auch diese feinen, leisen Zwischentöne, die das Trans-figuration in all seiner strotzenden Kraft eben nicht gnadenlos überfährt, sondern ebenso zu ihren Recht kommen lässt. Opulente Werke spätromantischer Kompositionsgiganten wie Gustav Mahler oder Anton Bruckner sind sicherlich ein „Heim- Die relativ aufgeräumte Aufnahmesitutation der meisten Jazzplatten nutzt das System, um seine ureigensten Qualitäten auszuspielen – manchmal hatte ich den Eindruck, dass das Instrument Kontrabass speziell für das Transfiguration erfunden wurde: Knarzend, grollend, brummelnd – jede seiner Nuancen lässt das Phoenix den Zuhörer die unendlichen Varianten der tiefsten Töne erleben. Dazu lässt es das Piano in allen Lagen elegant perlen oder wuchtige Akkorde auftürmen. Bläser und Sänger finden die richtige Balance aus Atem und Körper, garniert von der Leichtigkeit oder Bissigkeit der Schlagzeugbleche – ganz große Klasse. Um den Bogen zurück zu spannen zur klassischen Musik und dem Schöpfer der Transfiguration Tonabnehmer: Nimmt man sich die Zeit und Ruhe, einmal ungestört und konzentriert eine der großen Sinfonien oder ein Instrumentalkonzert zu hören, dann belohnt einen das Phoenix nicht nur mit hoher Dynamik und seinem Reichtum an Klangfarben – mit seiner Präszision schafft es zudem eine Bühnenbreite und -tiefe von verblüffender Echtheit. Die Staffelung und Platzierung in einem sehr großen Orchester gelingt dem Transfiguration verblüffend gut nachvollziehbar und weit über die durch die Boxen gesteckten Grenzen hinaus. Als ich dem System eine Weile mit geschlossenen Augen gelauscht hatte, war ich durch die plastische Wiedergabe in einem vermeintlich viel größeren Saal als meinem recht bescheidenen Hörraum. Ob Sie es glauben oder nicht: Beim Öffnen der Augen war mir ein paar Momente lang schwindelig, bis mein optischer Sinn wieder die Oberhand über den perfekt getäuschten Hörsinn gewonnen hatte. Den Spruch mit dem Mittendrin statt nur dabei kennen Sie sicher alle – das Trans-figuration Phoenix macht ihn auf musikalische Weise wahr. Dass es noch dazu überragende Fähigkeiten in Sachen Grob- und Feindynamik hat, ist der ungemein realistischen Wiedergabe sicherlich nicht abträglich. Ich denke, Herr Yoshioka muss bei diesen Ergebnissen nun nicht mehr ganz so oft umherreisen, um fantastische Konzerterlebnisse zu haben – mit dem Transfiguration Phoenix kann er sich den großen, lebendigen Orchesterklang und das Livekonzert- Erlebnis nach Hause holen.Thomas Schmidt
Unterm Strich … »... ein echter Kracher. Das Transfiguration Phoenix vereint unter seiner matt schimmernden Hülle faszinierende musikalische Fähigkeiten und eine hochexplosive Dynamik, dass dem Zuhörer bei entsprechendem Musikmaterial die Luft wegbleibt. Lebendiger geht analoge Wiedergabe fast nicht mehr.
Der Transfiguration Orpheus für 4000 Euro fordertstereoplays Referenz heraus. Ob er diesen überflügeln kann?
Gutes besser zu machen gehört zu den schwierigen Aufgaben, denen sich ein Entwickler stellen muss. Sehr Gutes entscheidend zu verbessern ist hingegen für die meisten unmöglich. Nicht so für Seji Yoshioka, seines Zeichens Chef von Immutable Music und Entwickler der Transfiguration-Tonabnehmer. Er traute sich durchaus zu, seine weltweit vielfach ausgezeichneten MC-Abtaster klanglich nochmals zu verbessern. Der Orpheus beerbt den Temper W (6/04), der mit seinen natürlichen Klangfarben ebenfalls im Laufe der Zeit viele Fans gewann.
Stellt sich die Frage, was Yoshioka überhaupt ändern konnte, um den Klang noch zu steigern. Von dem Grundaufbau mit Ringmagneten wollte er nicht abweichen, denn diese Konstruktion stellt einen sehr effektiven, verzerrungsarmen Generator dar, was sich auch im stereoplay-Messlabor zeigte. Also spielen sich die Veränderungen im Detail ab. Beim Orpheus glänzt nun eine kleinere Diamantnadel, die der Spezialist Ogura mit den Verrundungsradien 3 x 30 Mikrometer versieht. Bei den Magneten aus Neodym sah Yoshioka immerhin Handlungsbedarf in der Form.
Eine noch kleinere Spule aus hochreinem 7N-Kupfer (99,99999 %) hat nun das Orpheus. Dass es dennoch recht hohen Output besitzt und so die gleiche Ausgangspannung wie das Temper W, verdankt es einem Metallplättchen, das Yoshioka mystisch „SS-µ-Metal“ nennt. Die Nadelträger hingegen veränderte er nicht. Dieser ist wie bei den Vorgängern ein massives Stäbchen aus Bor, nur bekam das Orpheus ein kleines Zwischenstück, das für besseren mechanischen Kontakt zum Spulenplättchen sorgt.
Neu ist das massive Aluminium-Gehäuse des Orpheus, das nicht nur im Vergleich zum Vorgänger Temper eine andere Form aufweist, sondern eine aufwendigere Bedämpfung erhielt.
Zu guter Letzt modifizierte Yoshioka die Dämpfunggummis. In Hörtests ermittelte er ein mehrlagiges, aus unterschiedlichen Gummisorten bestehendes Spulenkissen.
Im Hörtest rief der Auftritt des Orpheus pure Begeisterung hervor, womit er sogar die Referenz Lyra Titan i (6/06) herausforderte. Doch selbst diese konnte die Reise des Orpheus nicht aufhalten. So glänzte der Lyra mit seiner unfasslich griffigen und direkten Spielweise sowie dem muskulösen und präzisen Bass, während sich der Transfiguration etwas feinfühliger und in der Raumdarstellung noch ein wenig großzügiger zeigte.
Der Titan i brachte Stimmen wie etwa die von Tatjana Troyanos oder Placido Domingo (Bizet: „Carmen“, Solti, Decca 6.5212) etwas körperhafter und stellte diese mehr in den Vordergrund. Der Orpheus hingegen ließ sie ein wenig lyrischer erklingen, mehr Nachhall des Opernraumes vernehmen und gab die höchsten Lagen noch ein wenig filigraner und dennoch strahlender wieder. So ging dieser Vergleich mit einem Patt aus, was Yoshioka bestimmt nicht bekümmern wird, da der Orpheus nun bei stereoplay Co-Referenz ist.
Dalibor Beric 15.10.2006
Transfigurations neuer MC-Abtaster für xxxx Euro trägt nicht einen mythische Namen, sondern vollbringt auch klangliche Heldentaten.
Gutes besser zu machen gehört zu den schwierigen Aufgaben, denen sich ein Entwickler stellen muss. Sehr Gutes entscheidend zu verbessern ist hingegen für die meisten unmöglich. Nicht so für Seji Yoshioka, seines Zeichens Chef von Immutable Music und Entwickler der Transfiguration-Tonabnehmer. Er traute sich durchaus zu, seinen weltweit vielfach ausgezeichneten MC-Abtaster klanglich nochmals zu verbessern. Der brandneue Transfiguration Phoenix den stereoplay hier als weltweit erste Zeitschrift testet, ist der direkte Nachfolger des beeindruckenden Spirit III (6/04), der als erster Abtaster dieser Preisklasse in die Absolute Spitzenklasse vorstieß.
Stellt sich die Frage, was Yoshioka überhaupt ändern konnte, um den Klang noch zu steigern. Von dem Grundaufbau mit Ringmagneten wollte er nicht abweichen, denn diese Konstruktion stellt einen sehr effektiven, verzerrungsarmen Generator dar, was sich auch im stereoplay-Messlabor zeigte.
Also spielen sich die Veränderungen im Detail ab. Am Phoenix glänzt nun eine kleinere Diamantnadel, die der Spezialist Ogura mit den Verrundungsradien 3 x 30 Mikrometer versieht. Vom Vorgänger übernahm er nur den vorderen Samarium-Kobalt-Magneten, während hinter der Spule aus 4N-Silber (99,99 Prozent) jetzt ein teurerer und stärkerer Neodym-Ringmagnet sitzt. Dieser und ein magnetisch effektiverer Spulenkern ermöglichen eine kleinere Spule, was durch die kleinere bewegte Masse die Impulstreue erhöht und wegen geringerer Induktivität den Frequenzgang erweitert.
Den Nadelträger hingegen veränderte er nicht. Er besteht wie bei den Vorgänger aus einem massiven Stäbchen aus Bor. Neu ist hingegen die aufwendige Bedämpfung des Gehäuses des Phoenix. Zu guter Letzt modifizierte Yoshioka die Dämpfunggummis. In Hörtests ermittelte er eine neue Mischung für den Phoenix.
Im Hörraum legte der Phoenix, dem das Laufwerk Nouvelle Platine Verdier nebst Tonarm Linn Ekos (8/01) eine gewohnt solide Basis bot, so impulsiv los, dass sich wirklich das Bild des brennenden Phoenix aus der Asche einstellte. Kein Deut mehr von der dezenten Zurückhaltung des Spirit III war zu hören. Zwar zischte der Phoenix bei S-Lauten minimal mehr, übertrumpfte aber seinen Vorgänger mit deutlich mehr Direktheit und Spielfreude locker. Selbst das stereoplay Highlight Phase Tech P 1 (9/06) hatte Mühe, den Feuervogel von Transfiguration zu bändigen. Der P 1 ging zwar eine Spur detailreicher zu Werke und präsentierte einen minimal größeren Raum, klang aber distanzierter. Die mitreißendere musikalische Darbietung, die körperhafteren Stimmen sowie die natürlicheren Klangfarben verbuchte der Phoenix für sich und erntete bei Punktegleichstand ebenfalls ein Highlight.
Dalibor Beric 15.10.2006
Ausgabe 3/2006 Einzeltest ohne Endnote
"Was gefällt: Diese Stimmigkeit, diese Harmonie und diese Ausgeglichenheit. Was fehlt: Alles Nervige und Aufdringliche."
Hifi & records Ausgabe 2/2008 Axia und Orpheus
Das „kleine“ Axia verfügt über ein einfacheres Gehäuse, Silberspulen und andere Magnete.
Sicher ist der Aufbau nicht ganz so auf die Spitze getrieben. Klar spielet es deutlich eine Klasse unter dem Orpheus, hat aber auch einen anderen, lebendigeren Charakter. Und da es nur eine oder allenfalls zwei Klassen unter dem Flagschiff rangiert, ist es in seiner Preisklasse der absolute Hit. Die Raumdarstellung ist fast so überzeugend wie beim Orpheus, die Farben kommen etwas blasser, es werden auch etwas weniger Details geboten, dafür bringt es einen eleganten Drive mit ins Spiel, der einfach nur anmacht, ohne zu nerven. Um ein – für akustisch erzeugte Musik – vergleichbar gutes System zu finden, muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen. Sehr deutlich ! Hifi StatementDas Axia ist ein im technischen Sinne anspruchsloser Tonabnehmer, da er weder auf spezielle Tonarme noch auf besonders ausgesuchte Phonostufen besteht, um zu zeigen, was in ihm steckt. Er überzeugt jedoch nicht nur durch seine einwandfreien konstruktiven Eigenschaften, sondern auch durch seine neutrale, sehr räumliche und äußerst lebendige Spielweise, die trotz der Bedeutung des Labels Transfiguration nichts mit romantischer Verklärung gemein hat.
Uwe Heckers |




