Spendor A2 im Test des MINT Magazins:

Dafür macht er dem deutschen Kollegen (und eigentlich auch allen anderen Boxen im Test) vor, welche Vielfalt und Klangfarben, Zwischentöne und schimmernden Schattierungen in der Musik schlummern - in nahezu jeder Musik, unabhängig von Stil, Ära und Aufnahmetechnik. Der behutsame zuerst fast introvertriert wirkende Auftritt der Spendor ist der Schlüssel zu dieser Vielfalt, die neutrale Leinwand und Grundierung, die die Farben erst zum Leuchten bringt.

In Ausgabe 07 2017 der STEREO schreibt Herr Tom Frantzen :

Erbe verpflichtet

Bei Natürlichkeit und Musikalität punktet Spendor dramatisch.

Die Stimmwiedergabe dieser Spendor ist ein Gedicht, überhaupt ist sie eine Spezialistin der natürlichen Musikalität, besonders in den Mitten, die für den Charakter von akustischen Instrumenten und Gesang so elementar wichtig sind.

Mit ihr sind Ehrlichkeit, Homogenität und ganzheitliche Präzision bis in kleine Details Programm, ohne spektakulär aufzufallen.

Feindynamisch und in der Natürlichkeit der Klangfarben ist sie in der 1500-Euro-Klasse und darüber hinaus eine echte Offenbarung!

Für ein kleines, hochbegabt-feingeistiges System, vielleicht für den anspruchsvollen klassischen Musiker oder den Fan akkurater, neutraler Wiedergabe von enormer Harmonie und gelebter, ganzheitlicher Stimmigkeit, die niemals nervt - gern auch an einer nicht minder musikalischen Röhre - gibt es wenig Besseres.

Die Spendor 3/5 steht in der Tradition des BBC-Monitors LS3/5A.

Überragende Natürlichkeit und neutrale KLangfarben samt unaufgeregrer Wiedergabe zeichnen sie aus.Nie vorergründig oder anspringend. effektfrei. Fantastisch.

Preis/Leistung Exzellent

Klang-Niveau 85 %

Spendor A4 in WHAT HiFi UK Juli 2017

Sie sind auf der Suche nach einem Paar guter, kompakter Premium-Standlautsprecher? Spendor´s neue A4 könnte die Lösung sein.

Sie sind wunderschön, perfekt verarbeitet und klingen großartig. Und bei knapp über 80cm Höhe ist es unwahrscheinlich, dass sie in einem Raum optisch zu dominant sind.

Wir beginnen mit Tschaikowskys 1812 Ouvertüre und sind fasziniert von der weitreichenden Dynamik und dem komplexen Arrangement der Musik und der Wiedergabe der Spendor A4.

Stimmen kommen mit beeindruckender Klarheit, angenehmer Darstellung und einer Feinheit wie man sie in dieser Preisklasse nicht kennt.

Die A4 sind hervorragende Lautsprecher und kombinieren die traditionellen Stärken von Spendor mit einer gehörigen Portion an musikalischem Vergnügen.

 

PRO:Agiler, sehr artikulierter, ausdrucksvoller Klang, Detailauflösung, Ausgezeichnete Fertigung und Finish, Unproblematisches Handling, Sehr kompakte Größe

CONTRA: Nichts gefunden

 

D1 im Test der Image Hifi

KEEP LISTENING

schreibt Herr Christian Bayer im Magazin "Image HiFi" Ausgabe 2016 04 und findet auch noch viele andere zutreffende Worte.

Hier ein paar Auszüge:

Da alles im Haus produziert wird, kann eine optimale Serienkonstanz sichergestellt werden.

Das Chassis (der Tief-Mitteltöner) zeichnet sich durch eine sehr hohe Linearität aus, sodass der Lautsprecher praktisch wie ein Breitbänder bis fast 10 KHz hinauf spielen kann.

... gehört zu den wenigen Herstellern, die diese sogenannten Autotransformatoren noch nutzen und vor allem mit ihnen umgehen können.

... ihre Größe vergessen machen und eine überragende räumliche Darstellung bieten.

... möchte die D1 deshalb fast "Miniaturelektrostat" nennen.

Die D1 lässt mich abheben und alles um mich herum vergessen...

Die D1 sieht zeitlos-modern aus und verbindet klassische Tugenden und audiophile Qualitäten in einer Weise, wie ich sie in diesem LS3/5A-Format noch nie gehört habe. Wer einzig und alleine am Musikhören interessiert ist und nicht am Vergleiche, Protzen oder Upgraden, muss nicht weitersuchen.

Wer einen kleinen Lautsprecher mit verzerrungsarmem, klarem und deutlichem Klang sucht, kommt an der kleinen Spendor schon gar nicht vorbei.

Alles in allem würde ich die Spendor D1 als perfekten Lautsprecher bezeichnen.

Sie macht ihre physikalischen Begrenzungen vergessen und spielt weit über ihre Preisklasse hinaus.

 

 3-5 R2 AV Forum

...was dieser Lautsprecher bieten kann ist wirklich einzigartig und wenn seine Talente  mit ihren Anforderungen übereinstimmen wird es kaum ein Produkt geben welches, unabhängig vom Preis, damit konkurrieren kann.

Wie äußert sich das?

Die Spendor ist eine unglaubliche Kombination von Klanggenauigkeit und Geschwindigkeit.

Ursprünglicher Zweck der LS3 / 5a war es immerhin, sicherzustellen, dass Radio-Sendungen richtig gut klingen.

Vor allem anderen schafft die Spendor dies mit einer Mühelosigkeit, die sofort und absolut konsequent überzeugt .

Wenn Sie die herrliche Aufnahme des Portico Quartet´s knie tief in der Nordsee hören, ist die S3 / 5R2 absolut in ihrem Element.

Ihre Fähigkeit, Instrumente wie eine glaubwürdige Präsenz in den Raum zu stellen, ist so gut, dass es manchmal zu diesen "lass einfach alles liegen und höre zu"-Momenten kommt. Es ist jedoch die menschliche Stimme, wo die S3 / 5R2 ihre stärkste Trumpfkarte ausspielt. Reichtum, Präsenz und schiere Wirkung die der Lautsprecher mit gut aufgenommenem Gesang erzeugt sind einfach wundervoll. Bei dem großartigen Titel "Liquid Spirit" von Gregory Porter ist die Spendor einfach fabelhaft. Der leicht rauhe Ton in Porter´s Stimme und die Beziehung zu den Begleitinstrumenten werden so originalgetreu wiedergegeben wie Sie es nur erhoffen können. Ich habe Lautsprecher gehört, die ähnliche Leistungen erbringen können, aber keiner von ihnen ist so kompakt wie die S3 / 5R2 und nur die wenigsten sind so erschwinglich.Die Sache ist aber, wenn auch viele Dinge vergleichbar sind, gibt es oft Musikstücke, die Sie zuerst auf einer S3/5 R2 spielen und dann auf einem anderen Lautsprecher und wo, zu einem ähnlichen Preis, der Klang plötzlich irgendwie gestört klingt.

Test : Spendor A5R Hifi Test

Hey,Big Spendor!

Was in der Anleihe der Titelzeile so klingt wie der Welthit von Bette Midler,ist tatsächlich ein echter Welthit: ein entzückend gut klingender Lautsprecher der Marke Spendor mit geradezu verschwenderischem Klangpotenzial.

So auch die Spendor A5R, die mit extrem knackigem und impulsivem Tiefton aufspielt.

 ...dafür aber deutlich konturierter und im besseren Timing zum Rest der Musik. Millisekunden wohl . wenn überhaupt , aber spürbar richtiger und mehr auf den Punkt.

 ...denn die A5R macht alles richtig. Sie hält nichts zurück, addiert keine künstlichen Soundeffekte . sie macht einfach Spaß!

 So bietet dieser hervorragend gut verarbeitete Standlautsprecher einen äußerst feinzeichnenden, neutralen und punktgenauen Klang, der auf Anhieb den Zuhörer in den Bann ziehen kann. Das ist die wirkliche Magie des Hörens …

Klangtipp in der HiFiTest Ausgabe 01 2016

Einstufung in die Spitzenklasse

Preis/Leistung sehr gut Note 1,0

Spendor A6R in HiFi Test 01/2014

...mit viel Liebe zum Detail entwickelt und gefertigt.

...will Spendor weiterhin jedes Detail im Lautsprecherbau im Griff haben und fertigt bis heute seine Chassis von Hand in Hailsham.

...dass Spendor einer der wenigen Hersteller weltweit ist, die den legendären BBC-Studiomonitor LS3/5 mitentwickelt haben und fertigen durften.

...mit erstklassigem Klang und bester Verarbeitung zu nachvollziehbaren Preisenlockt.

...besonders stabil konstruiert und effektiv im Inneren bedämpft...

Für den optischen Genuss einer Spendor A6R sorgt die hochwertigeVerarbeitungsqualität der paarweise selektierten Echtholzfurniere, die zusammen mit der seidenmatten Lackierung der A6R eine edle Anmutungverleihen.

...beeindruckt der fast wie mit dem Lineal gezogene Frequenzgang in dem musikalisch extrem wichtigen Bereich bis 3 kHz.

...begeistert die Spendor A6R mit einer unbeschwerten Leichtigkeit und Spielfreude, die sofort in den Bann zieht.

Wo andere Lautsprecher fast schon schwerfällig die akustische Gitarre von Chris Jones reproduzieren, liefert die A6R eine livehaftigen, farbenfrohen und dabei absolut unverfälschten natürlichen Klang mit glasklaren Mitten und luftigen Höhen.

Genau genommen hört man mit der Spendor A6R keinen Lautsprecher, er verschwindet praktisch als „Werkzeug“ und überlässt der reinen Musik die komplette Performance im Hörraum. Dynamik und Tiefgang sind für die A6R keine Fremdwörter, doch hält sie sich immer dezent und seriös als Schallwandler zurück – sie drückt der Musik niemals einen eigenen Stempel auf, sondern lässt sie so spielen, wie auf der CD, Schallplatte oder im Musik-Datenstream vorhanden.

 Fazit

Spendors A6R ist ein komplett ausgereifter Lautsprecher, der technisch auf modernste Materialien baut, aber klanglich die grundehrlichen Tugenden der Marke weiterhin hochhält. So bietet dieser hervorragend gut verarbeitete Standlautsprecher einen äußerst neutralen, feinzeichnenden, dynamischen und lebhaften Klang, der auf Anhieb den Zuhörer in den Bann zieht.

Das ist die reine Magie des Hörens ...

 

Spendor Sp100 R2 im Test bei Fairaudio

Eingangs hatte ich ja vergeblich versucht, unseren Probanden mit irgendwelchen Klischees beizukommen, am Ende klappt es in gewisser Weise doch, sagt man gerade englischen Boxen-Klassikern doch nicht zuletzt eine hervorragende Stimmwiedergabe nach:Nun, der Mittenbereich der SP100R² gehört jedenfalls mit zum Besten, weil schlicht und einfach Natürlichsten, was mir preisklassenunabhängig bisher zu Ohren gekommen ist: Gesang oder akustische Instrumente, aber auch elektronische Sounds wirken angenehm körperlich, ja irgendwie „schlüssig greifbar“ sowie klangfarblich echt und differenziert. Bei alledem gerät die Darstellung ebenso durchhörbar wie locker-unverkrampft. Auch im Hinblick auf die Räumlichkeit/Plastizität sowie den langzeittauglichen, gleichwohl tadellos feindynamisch agierenden Hochtonbereich - der sich zusammen mit den Mitten wie eine untrennbare Einheit „anfühlt“ - sind die Spendor SP100R² auf Emotionalität und Natürlichkeit getrimmt.Wer damit leben kann, dass es in Sachen Bass tonal etwas wärmer als Normal-Null tönt und es dort zweifelsohne zufriedenstellend trocken-dynamisch, aber eben nicht Formel-1-mäßig zackig-schnell zur Sache geht, hat mit den SP100R² Lautsprecher an der Hand, die sich klanglich - da lehne ich mich gerne etwas weiter aus dem Fenster - selbst vor doppelt so teuren Vertretern der Zunft wie meinen test- und vergleichsbewährten Thiel CS 3.7 nicht verstecken müssen. Wenngleich hier auch natürlich, dies sollte klar sein, deutlich andere Klangphilosophien zugrundeliegen - die Spendor sind, um es mal etwas polarisierender auszudrücken, weniger nüchternes Abhörwerkzeug denn involvierende Musikvermittler.

Gönnen Sie den SP100R² unbedingt neutrale oder tonal auch etwas leichter abgestimmte Verstärker mit gutem Kontrollvermögen und achten Sie bei der Aufstellung der SP100R² - siehe oben - auf „guten Stand“. Last but not least: Die Engländer reagieren recht sensibel auf unterschiedliche Lautsprecherkabel: Als sehr überraschend empfand ich beispielsweise das Ultra Black von Tellurium , welches mir zufällig kurzzeitig zur Verfügung stand und das Klangbild noch offensiver, straffer und zackiger werden ließ - sicherlich ein lohnendes Experimentierfeld

Die Spendor SP100R² zeichnen sich aus durch ...

  • einen überragenden, höchst authentisch und durchhörbar wirkenden Mittenbereich, der zusammen mit dem Hochton zu einer ausnehmend homogenen Einheit verschmilzt, was insgesamt zu einem leicht verdaulichen, sehr organisch wirkenden Klangbild führt.

  • eine tonal eher ins warme gehende Abstimmung - der Bass reicht so tief hinab, dass es auch einer ausgewachsenen Standbox zur Ehre gereichen würde, gerät dabei etwas voluminöser als Normalnull und weist kein überragendes, aber zufriedenstellendes Dynamik- und Timingverhalten auf.

  • ein Auflösungsvermögen, das schlüssig aufzeigt, was in einer Aufnahme steckt, einzelne Instrumentenklänge und Stimmlaute werden zudem überaus akkurat, mit reichhaltiger Textur ausgearbeitet. Das punktuelle Herausschälen von Details beziehungswiese Analytik zählen allerdings nicht zu den Stärken dieser Wandler.

  • gute Feindynamik.

  • einen sehr musikdienlichen, langzeittauglichen Hochton, der im Grunde nichts vermissen lässt, aber tonal eher auf Integrativität und Langzeittauglichkeit denn auf spektakuläres Glitzern oder betonte Transparenz ausgerichtet ist.

  • eine sich involvierend Richtung Hörer öffnende, plastische Bühnendarstellung, die in der vertikalen Ausdehnung aber nicht weit über die Boxen-Oberkante hinausreicht.

  • eine äußerst akkurate, wenngleich auf den ersten Blick etwas rustikale Verarbeitung und ein sehr wertig anmutendes Furnier (Testmodell in Walnuss).

Spendor Sp100 R2 im Test bei Hifi Stars Ausgabe 16

Auf den Punkt gebracht :

Mit der SP100 R2 führt Spendor ein wahres Meisterstück des klassischen

Lautsprecherbaus im Programm, dessen Verarbeitung und klangliche

Fähigkeiten auf ganzer Linie überzeugen.

Spendor A6 im Test bei Hifi Stars

Unverhofft kommt oft.....

Auf den Punkt gebracht

Freunde klassischer Musik- aber nicht nur solche- und traditionellem Lautsprecherbau sind hier bestimmt an der richtigen Adresse, finden sie doch mit der Spendor A6 einen klanglich und technisch nicht alltäglichen Lautsprecher, der oberrein ganz hervorragend verarbeit ist und bezüglich des Klangs echte Langzeitqualitäten besitzt. Beim Probehören sollten Sie unbedingt genügend Zeit mitbringen und nicht hektisch umschalten, denn diese Lautsprecher haben das Zuhören verdient.

Markus Leibl

 

Spendor A3 im Hifi Lautsprecher TEST- Jahrbuch 2012

Britisch Understatement

"Seit ein paar Jahren schon greife ich gerne auf eine kleine Monitorbox von Spendor zurück, wenn es darum geht, mit einem möglichst kompakten Lautsprecher eine möglichst hohe Klangqualität zu erzielen. Ein oder zwei Nummern größer präsentiert sich die A3, die sozusagen die Untergrenze darstellt, was sich noch als Standbox bezeichnen darf.

Die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Komponenten lassen den aufgerufenen Preis von 1590 Euro geradezu verblüffend günstig erscheinen

Es geht hier vielmehr um die Summe der Eigenschaften, die - nicht zu vergessen - zu einem verdammt günstigen Preis realisiert werden.

Fazit

Die Spendor A3 ist ein Lautsprecher, den man schnell ins Herz schließt: Sie ist technisch hochwertig, sieht edel aus und klingt verdammt gut.

Zu diesem Preis ein absolut sicherer Tipp!

 

Spendor 3-1 R2 im Test

der Zeitschrift Hifi & Records

Fazit:

Die Runderneuerung der Spendor Sp 3-1 ist abgeschlossen:

Mit neuer Bestückung und einer kräftigen Bassreflex-Unterstützung ist der Spendor-Klassiker in der

Neuzeit angekommen.

 

Test: Spendor A5 Hifi Statement

03.01.14 | Matthias Jung

Um herauszufinden, wie sich die moderne Bauform eines Klassikers schlägt und ob sich gängige Vorurteile wirklich bewahrheiten, wurde die Spendor A5 ausführlich unter die Lupe genommen. Das Ergebnis dürfte für einige überraschend sein. Hört man den Namen Spendor, denken die meisten Leute erst mal an Studiomonitore und gleich darauf an die BBC, die legendäre BC1 und natürlich Neutralität. Stimmt natürlich alles, versperrt aber auch ein wenig den unverklärten Blick auf die modernen Produkte der Traditionsmarke.

Neben den Modellen der Classic-Reihe, die sich dem Erbe der alten Modelle verpflichtet sieht, gibt es mehrere Baureihen, die zumindest optisch so gar nichts mehr mit den Quadern auf Ständern zu tun haben. Nicht falsch verstehen, ich selbst benutze solche Kästen von Rogers und liebe sie heiß und innig. Trotzdem ist es nicht jedermanns Sache, solche Geräte frei im Wohnzimmer stehen zu haben, zumal die Stereoanlage heute selten den Mittelpunkt der medialen Unterhaltung im Wohnzimmer darstellt. Da kommen die Spendor A5 wie gerufen. Sie sollen großen Klang mit kleinen Abmessungen verbinden, leicht aufzustellen sein und darüber hinaus auch noch das Auge das Betrachters erfreuen. Bei den neuen handelt es sich um den kleinsten Standlautsprecher von Spendor mit dem sogenannten Linear Flowport-System. An sich ein Bassreflexsystem, bei dem der zusätzliche Schall im Tieftonbereich rückwärtig über einen breiten Kanal knapp über dem Boden abgestrahlt wird. Dieser tritt oberhalb eines Metallgestells aus, das den Lautsprecher unten einrahmt und sockelt, was zusätzliche Stabilität verleiht. In diesen Metallrahmen sind zwei hochwertige und kontaktsichere WBT-Polklemmen für den Anschluss der Lautsprecherkabel eingelassen. Direkt hinter den Anschlüssen sitzt die Weiche. Deutlich mehr Wert legen die Entwickler auf die Ableitung von Resonanzen als auf deren Dämpfung. Die Gehäuseverstärkungen sind asymmetrisch und mit Öffnungen versehen, um stehende Wellen zu vermeiden. An kritischen Stellen verbaut Spendor dämmende Polymerelemente mit geringer Masse. Diese sollen Resonanzen quasi umwandeln. Durch die Anordnung des Bassreflexkanals soll der Lautsprecher auch beim Einsatz vor einer Wand aufstellungsunempfindlich werden und trotzdem ein kräftiges Bassfundament bekommen. Für diesen Bereich stehen in der gerade mal 790 mal 165 mal 250 Millimeter messenden Konstruktion gleich zwei Systeme parat, von denen eines zusätzlich den Mitteltonbereich bearbeitet. Die beiden bei Spendor selbst gefertigten 150-Millimeter-Chassis haben beide eine Membran aus Polypropylen, hier ep 38 genannt. Beim unteren, das hinauf bis 700 Hertz, also bis weit in den Mitteltonbereich, arbeitet, ist die Membran schwarz beschichtet, der darüber liegende Tiefmitteltöner hat eine durchsichtige Membran und statt einer Staubschutzkalotte im Zentrum der Membran einen Phaseplug. Abgelöst wird er erst bei 4,5 Kilohetz von einer 22 Millimeter messenden Kalotte mit Gewebemembran und Ferrofluidkühlung. Die breite Aufhängung soll mit abstrahlen und so das Rundstrahlverhalten verbessern. Die Lautsprecher werden auf eine Paargleichheit von mindestens 0,5 Dezibel abgeglichen, was selbst für Studioequipment ein ausgezeichneter Wert ist. Etwas ernüchternd ist der Wirkungsgrad von gerade mal 85 Dezibel, die die Lautsprecher im Abstand von einem Meter bei Einsatz eines Watt von sich geben. Die mitgelieferten massiven Spikes sollten benutzt werden, durch sie bekommt die A5 die richtige Höhe. Auf dem Holzboden in meinem Hörraum mussten Ein-Cent-Stücke darunter, da keine Antispikes greifbar waren. Die Münzen konnte man hinterher nur noch bedingt als Zahlungsmittel einsetzen. Trotz seiner zierlichen Abmessungen bringt ein Lautsprecher satte 16 Kilogramm auf die Waage. Neben dem Metallrahmen tragen das massive Gehäuse und resonanzoptimierenden Maßnahmen zum Gewicht bei. Vorbei die Zeiten, als dünne, definiert schwingende Gehäuse die Performance unterstützt haben. Steht sie dann so vor einem, hat die Spendor A5 tatsächlich nicht mehr viel mit den klassischen Vorgängern zu tun. Makellos verarbeitet reckt sie sich fast zierlich in die Höhe, ich persönlich finde sie sogar bildschön. Allerdings kommen einem spontan Zweifel an der Bassfähigkeit, fast möchte man die Spendor A5 als Miniaturstandlautsprecher bezeichnen. Auch sitzt der Hochtöner erheblich unterhalb der Ohrhöhe, ob da eine realistisch hohe Bühne gezeichnet werden kann? Einige Worte zu Einspielzeit und Aufstellung: Allen Spendor gemein ist ein quälend langwieriger Einspielprozess. Stefan Becker von der B&T hifi vertrieb GmbH hat dankenswerterweise eine eingespielte A5 geschickt. Trotzdem musste sich die Spendor nach dem Transport zwei, drei Tage einruckeln. Wer eine eingespielte Spendor beim Händler hört und dann eine neue kauft – was ja normal ist –, möge diese nicht sofort wieder zurückgeben, sondern etwas Geduld haben, es lohnt sich in jedem Fall. Zur Aufstellung: Trotz Flowport-System fühlt sich die A5 am wohlsten, wenn sie nicht direkt vor einer Wand stehen muss. Und wenn, dann bitte vor einer freien Wand ohne Regale, nicht zu nah an den Ecken. Trotz der unauffälligen Abmessungen benötigt die Spendor eine Basisbreite von mindestens 2,5 Metern, besser drei oder mehr, um ihr volles Potential entfalten zu können. Ein ganz leichtes Einwinkeln zum Hörplatz hin reicht, um den Klang einrasten zu lassen. Haben sich die Lautsprecher dann wieder frei gespielt, kann es mit dem Hörtest losgehen. Und auch, wenn die Konstruktion modern und die Optik zeitgemäß ist, bleiben die A5 klanglich klar erkennbar ihrer langen Ahnenreihe verpflichtet. Dazu gehört bei Spendor traditionell ein sehr klarer, natürlicher Mitteltonbereich ohne jeden aufgesetzten Effekt. Zur Neutralität, ein Begriff der in Spendor-Tests gern gebetsmühlenartig wiederholt wird, gesellt sich in diesem Fall aber auch noch eine Menge Spaß. Aber der Reihe nach. Ganz am Anfang stand Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 mit Alfred Brendel und den Wiener Philharmonikern unter Sir Charles Makkeras. Die A5 stellt bei dieser Live-Einspielung das Klavier in seiner ganzen Dynamik und Fülle vor Lautsprecher und Orchester, das dahinter völlig frei links und rechts über die Grenzen der Boxenfronten hinaus spielt. Was die Spendor dabei so anstellt, ist nur schwer in Worte zu fassen. Viele Schallwandler widmen sich hingebungsvoll dem genauen Umriss der Klangskizze, in dem sich dann alles abspielt. Die A5 lässt den Umriss weg, dafür tritt der Inhalt um so besser zu Tage. Feindynamisch greifbar, gefühlvoll und sehr realistisch spielen die plötzlich gar nicht mehr klein wirkenden Lautsprecher auf. Dabei gibt es keinerlei auffällige Analytik oder aufgesetzte Höhen. Diese sind nicht laut und „crisp“, dafür extrem sauber. Schon wieder ein Lautsprecher im Haus, der meinen alten Schlachtschiffen die Grenzen aufzeigt. Der Mitteltonbereich ist offen und frei. Dir Ortung ist hervorragend, die Raumabbildung realistisch. Also nicht ein Instrument, dass von vorne nach hinten in einen ganz tiefen Raum aushallt, sondern ein Instrument im Raum, das nicht messerscharf vom nächsten abgegrenzt ist. Beide Klänge laufen ineinander und haben dazwischen wenig Luft, den Hall erledigt der ganze Klangkörper. Wie in der Realität – aber eben auch nicht mehr. Obwohl keine Details in den Vordergrund gezogen werden, fehlt da gar nichts. So etwas nennt man dann wohl homogen. Sehr faszinierend die Pause zwischen dem ersten und zweiten Satz, wo das Publikum bei der Aufnahme nicht runtergeblendet wurde. Man hört nicht nur das unvermeidliche Rascheln, Murmeln und Husten, das sich immer dann Bahn bricht, wenn Menschen mal 15 Minuten am Stück nicht reden dürfen, der ganze Raum ist mit seiner tieffrequenten Antwort präsent. Äußerst beeindruckend. Ach ja, die Abbildungshöhe ist genau richtig. Es ist eher der Kopf, der einem einen Streich spielt. Sieht man die Lautsprecher beim Hören an, denkt man, dass die Bühne ja tief ist. Guckt man gerade nicht hin oder denkt nicht drüber nach, stimmt alles. Böse Autosuggestion! Lambchop mit „Four pounds in two days“ von der AWCMON füllt den Raum zwischen, hinter und neben den Lautsprechern aus. Die befürchtete Bassschwäche löst sich in Wohlgefallen auf. Nicht nur gemessen an der Größe baut die Spendor A5 ein völlig unerwartetes Fundament im Bass auf. Die Abbildungsgröße und räumliche Aufteilung sind enorm realistisch, man guckt in den Aufnahmeraum rein. Die Band agiert sehr geschmeidig und flüssig, die Stimme von Kurt Wagner schwebt vor dem Ensemble als Organ, nicht nur als Mund. Die reichlich vorhandene Basspotenz springt einen nicht an und ist auch nicht besonders prägnant. Trotzdem wird eine Fülle an Feininformationen transportiert. Der Bass ist überaus farbig und durchhörbar und das auch bei gehobenen Lautstärken. Während man sich noch fragt, ob das Nachschwingen der Basssaite nicht etwas nuancierter ausfallen könnte, fällt einem ein bis dato nicht gehörter Nachhall ins Ohr. So etwas ist Erbsenzählerei, aber Bestandteil meines Jobs. Auch an dieser Stelle muss die außergewöhnliche Homogenität im Mittelhochtonbereich hervorgehoben werden. Völlig stressfrei lässt die A5 einen tiefen Einblick in musikalische Strukturen zu, ohne auch nur ansatzweise an den Nerven zu sägen. Das ist im Grunde das Gegenteil von Analytik im besten Sinne. Richtig knallen lassen kann man es mit der Spendor zwar auch, aber hart angeschlagene Snares und Toms zeigen bei höheren Lautstärken dann doch irgendwann die Grenzen der kleinen Basschassis auf. Lustigerweise haben die A5 mit massiven, tiefen elektronischen Bässen keinerlei Probleme. Hier wird ein wenig aufgeweicht, aber immer fröhlich nachgeschoben. Trotz der erwähnten kleinen Einschränkungen klingt sie immer locker und unangestrengt. Erwähnte ich schon die Langzeittauglichkeit? Selbst mehrstündige, laute Hörsessions ermüden nicht. Andere Lautsprecher mögen bei den ersten Takten mehr anmachen. Wenn man dann allerdings nach 30 Minuten schweißgebadet eine Pause braucht, ist das auf Dauer nur anstrengend. Wer jetzt glaubt, Spendor hätte sich mit seinen modernen Lautsprechern vom Pfad der Tugend, nämlich der Neutralität verabschiedet, liegt völlig daneben. Ist kein Bass auf der Aufnahme, macht die Spendor keinen. Der Raum eng und klein? Schade, das. Freiheitsgrade erlaubt sie sich ein wenig im Mitteltonbereich. Auch bei richtig öden und schlechten Aufnahmen vermittelt sie einen Rest Spaß, den die Kollegen aus dem rein professionellen Lager erbarmungslos unterdrücken. Während der Testphase liefen auch diverse Kinderhörspiele, die aufgrund der ausgezeichneten Sprachverständlichkeit, zum Entzücken der Eltern, leiser als sonst abgespielt werden konnten. Es sind oft die kleinen Dinge, die das Hören mit den Spendor so angenehm und manchmal auch überraschend machen können. Isaak Hayes benutzt in der Filmmusik zu Shaft gern mal eine Orgel, der die Spendor wie aus dem Nichts eine wunderbare Klarheit und Intensität verleiht, die man bisher gar nicht so wahrgenommen hatte. Der musikalische Fluss ist bemerkenswert, ebnet dabei aber keinesfalls dynamische Abstufungen ein. Trotz des bereits erwähnten niedrigen Wirkungsgrades ist die Spendor A5 gutmütig anzutreiben. Für die vorgeschaltete Elektronik wirkt sie zwar nicht als Lupe, reicht aber die Eigenschaft von Quellgeräten und Verstärker durch und gibt sich nicht anspruchslos. Auch wenn sie schon mit vergleichsweise bescheidenem Antrieb hervorragend klingen kann, goutiert sie auch Elektronik, die ein vielfaches von ihr kostet. In anderen Testberichten, besonders aus Deutschland, lese ich immer wieder, dass Spendor Lautsprecher besonders für Klassik- oder Kammerjazzhörer interessant und gewöhnungsbedürftig bis schwierig bei anderem Musikmaterial seien. In meinen Augen machen diese Lautsprecher aus jeder ihnen vorgeworfenen Konserve Musik. OK, wer die Charts hören möchte, Teenie-Pop liebt und bei Speedmetal ab und zu die Sau raus lassen möchte, der braucht sie nicht. Jeder andere Musikhörer sollte zumindest einmal eine Spendor gehört haben, um sich ein Bild von der Art ihrer Musikreproduktion zu machen. Es sollte mich wundern, wenn nicht der eine oder andere dabei hängen bleibt.

 

STATEMENT

Die Spendor A5 sind hervorragende gefertigte Allrounder, die neben dem delikat farbig und offen spielenden Mitteltonbereich neutrale Höhen und ein für die Größe sagenhaftes Bassfundament liefern. Musikalischer Fluss, Homogenität und Selbstverständlichkeit gepaart mit Neutralität. Das alles im schönen, aber dezenten Gehäuse für kleines Geld. Wer sie erst einmal eingespielt hat, wird sie freiwillig nicht wieder hergeben.

Spendor A5

Hifi & Records:

Die A5 ist wieder eine Spendor, die ihre Grenzen innerhalb von Sekunden vergessen lässt. Das andere vielleicht höher oder tiefer können, ist - sobald die Musik spielt – völlig irrelevant, denn keine andere mir bekannte Box dieser Klasse klingt so geschlossen,so wunderbar vollständig und harmonisch. Das Bild der Musik ist in sich absolut intakt. Das können nicht die marktschreierischen, sondern nur die feinen ,die klugen Lautsprecher.

 

Angeben sollen andere. Die Spendor A5 macht nur Musik.

Spendor SA 1

LP Ausgabe 5/2008:

Die legendäre britische Lautsprecherschmiede Spendor hat ihren neuen Spitzenmonitor SA 1 fertiggestellt.Viel Liebe zum Detail ,neu entwickelte Chassis und edelstes Finish in schwarzem Klavierlack;hochglanz_Zebrano oder matter Wenige machen den Lautsprecher zum Augen- und Ohrenschmaus.

Spendor ST Fairaudio 2011

Test-Fazit:

Mal unabhängig davon, dass die Spendor ST mich persönlich trotz ihrer leichten Dezenz in Sachen Hochton-Luftigkeit - ich zähle mich ja eigentlich schon zur Sorte Hörer, denen das Kriterium „Air“ überdurchschnittlich wichtig ist - emotional stark angesprochen haben, fällt mir das Fazit diesmal besonders leicht:

Hörer, die einen Standlautsprecher für kleine bis mittlere Räume suchen und einen gutmütig-langzeittauglich abgestimmten, sicherlich auch in karger eingerichteten Zimmern gut funktionierenden Hochton zu schätzen wissen, sich aber dennoch - und dies ist ja häufig ein Widerspruch in sich - partout keinen romantisch-lauschigen veranlagten Vertreter der Lautsprecher-Zunft ins Haus holen wollen, sondern ein straffes, bestens durchgezeichnetes, „aufgewecktes“ Klangbild favorisieren, sollten sich die Spendor-ST aber undbedingt anhören: Eine solch interessante Kombination aus einer - auch durch die stabile Bühnenabbildung gefördert - jegliche nervöse Anwandlungen vermeidenden Darstellungsweise und involvierender Agilität/Spielfreude bekommt man auch in dieser Preisklasse zweifelsohne nicht alle Tage vor die Ohren.

Die Spendor-ST-Lautsprecher zeichnen sich aus durch ...

  • ein grundsätzlich sehr flinkes, lebendiges aber dennoch gänzlich unhektisch wirkendes Klangbild.

  • ausnehmend gut durchhörbare, straffe, aber dennoch mit einem angenehmen musikalischen Fluss versehende, organisch wirkende Mitten, die im oberen Bereich tonal mit einem Deut stärkerer Leuchtkraft ausgestattet wurden.

  • eine sehr präzise, stabile Bühnenabbildung, die nicht allzu sehr in die Höhe ragt.

  • einen stressfreien, tonal eher ins Dezente gehenden beziehungsweise nicht auf das letzte Quäntchen Luftigkeit gezüchteten Hochton, der dabei keinesfalls weichzeichnet, sondern akzentuiert wie die anderen Frequenzbereich zu Werke geht.

  • einen sehr konturierten, bestens durchgezeichneten, für eine Standbox hinreichend tief gehenden Bassbereich.

  • eine für diese Klasse eingeschränkte Pegelfestigkeit - ausgemachte Partyboxen wollen die Spendor ST nicht sein. Dafür klingen sie leise auffallend gut.

  • eine makellose Verarbeitungsqualität, wenngleich in Anbetracht ihrer Preisklasse die STs allein aufgrund ihrer Physis optisch sicherlich ein gewisses Understatement pflegen.

 

Hier geht es zum kompletten Bericht :

Testbericht Spendor ST

 Spendor ST LP Nr_4-2009

Wer sagt denn, dass britische Lautsprecher immer aussehen müssen wie professionelle Studio-Werkzeuge? Die Konstrukteure von der
Insel können nämlich auch ganz anders – und wenn ein Hersteller von der Insel das wissen muss, dann mit Sicherheit Spendor .
Die vier eingeschraubten Spikes bieten der Spendor ST sicheren Stand. An der Unterkante kann man den unglaublich hohen Verarbeitungsstandard erahnen
ls einer der Hersteller, die rechtmäßig in die Fußstapfen der legendären BBC-Monitore getreten ist, hält Spendor natürlich die Fahne der klassischen britischen
Bauweise ganz hoch – und dafür ist die Marke auch immer noch weit über die Grenzen der Insel hinaus bekannt. Der Lautsprecher unserer Wahl im Redaktionsbüro
ist übrigens ein Spendor-Monitor. Aber zur ST: Mitten aus dem Einspielvorgang haben wir sie herausgerissen, die beiden brandneuen Boxen, quasi fast direkt
aus dem Karton. Stefan Becker vom BT-Hifi-Betrieb berichtete noch wundersame Dinge, die sich während der Einspielzeit zugetragen haben: Die Box hatte
wohl sämtliche Variationen von „spitz und aggressiv“ bis „mumpfig und höhenarm“ durchlebt, um dann in unserem Hörraum schon einen guten Start zu erwischen und
sich dann im Laufe unserer Hörsessions – so viel kann ich ja schon ausplaudern – zu großer Form aufzulaufen. Im Ensemble mit den anderen Lautsprechern, die wir in dieser Ausgabe versammelt haben, wirkt die Spendor ST fast ein bisschen langweilig – die anderen Konzepte wirken außergewöhnlicher und spannender. Nun, davon sollten wir uns
nicht blenden lassen – Langzeitqualitäten erschließen sich eben – nomen est omen – nach einer gewissen Weile.
Wichtig an dieser Stelle finde ich die Tatsache, dass die Spendor ST momentan das Spitzenmodell der britischen Marke darstelt und dafür mit einem Paarpreis von 8.000
Euro zwar nicht billig ist, aber eben auch
nicht völlig jenseits von Gut und Böse..

 

Spendor SP 100 Hifi & Records 04 / 2001:

Fazit: … aber wer sich schon immer klangliche Größe und musikalische Unaufdringlichkeit in einer Box vereinigt gewünscht hat, der wird mit der SP 100 überglücklich werden und über die High- End- Telefonzellen weise lächeln. Die SP 100 ist einfach nur ein Lautsprecher- aber was für einer.

 

Spendor SP 1/2 Image 01 / 2000:

Am Anfang habe ich sie unterschätzt; nach einem halben Jahr Testbetrieb, lege ich sie vorbehaltlos jedem ans Herz, der sich reif für einen in jeder Hinsicht erwachsenen Lautsprecher fühlt.

 

Spendor S 3/5 Hifi - Records 04 / 2000:

Fazit: Je mehr ich darüber nachdenke, je öfter ich die S 3/5 höre, desto stärker reift in mir die Einsicht heran, dass dies wohl in der Summe seiner Eigenschaften einer der besten Lautsprecher ist, die ich kenne... .

 

Spendor S 3/5 audio 08 / 2006:

... und Spendor S 3/5 bringen den Sound ihrer historischen Vorbilder in eine moderen Abstimmung. Ein Hauch Legende steckt in allen ... . Neutraler, aber zurückhaltender Kult-Monitor ...

 

Spendor S 3/5 SE Hifi & Records 04 / 2003:

...dynamisch differenzierter, rythmischer prägnanter und zwingender spielt die Spendor S 3/5 SE. Sie wird meinen Hörraum nicht mehr verlassen. Versprochen.

 

Spendor 3/5 SE Stereo April 2004:

Zitat: Was die Orginal-LS3/5 angeht, so muss sie sich klar geschlagen geben. Sie ist weder noch so geschmeidig, noch so lebendig wie jede einzelne der genannten Kolleginnen. Fein- und erst recht grobdynamisch hat sie ohnehin keinen Change mehr und den Ruhestand ja auch wirklich verdient. Ausgewogener Nahfeldmonitor mit traumhaften Mitten. Arbeitsgerät der Redaktion!

 

Spendor 3/5 SE Stereo Ausgabe 01/2004:

Zitat: Die SE – Version kommt für 1500 Euro mit gleichem Basstreiber, aber neuer Weiche und noch besserer Hochtonkalotte.

 

 

Spendor S3/5 SE Hifi&Records 1 / 2005:

Ausgezeichnet mit dem „Editors Choice“. Bei der Spendor S3/5 SE war und ist das kein Problem, denn ich habe die Testexemplare aus Heft 4/2003 gekauft. Sie ist seitdem praktisch im Dauereinsatz und nicht mehr wegzudenken.

 

Spendor SP 100 R Hifi & Records

 

Endstation

Die Spendors entwerfen kein riesiges Panorama, sondern ein äußerst realistisches Fenster zum Aufnahmeraum. Die Plazierung der Musiker ist mühelos nachvollziehbar,die Größenverhältnisse bleiben intakt, auch das Gefühl für Mikrophonierung und Raum stellt sich sofort ein.Jeder Ton erklingt mit einen Natürlichkeit, die Fragen nach Hifi-Kriterien gar nicht erst aufkommen lässt. Bei der gebotenen Selbstverständlichkeit, mit der Stimmen oder akustische Instrumente im Raum stehen, fragt man sich zwangsläufig,ob es für „angekommende“ Musikhörer, die keine Rekorde, dafür aber Geschlossenheit und Stimmen mit den gewissen Etwas (schon immer ein Heimspiel für die Spendors) zu schätzen wissen, viele bessere Lautsprecher gibt.

Ich glaube nicht.

Stefan Gawlick

 

Spendor SP 2/3 Hifi & Records

Fazit: Eigentlich ist alles gesagt. Die SP 2/3 kann nicht alles. Wenn es um akustische Musik geht, ist sie jedoch kaum zu schlagen und spielt mit ihrer Geschlossenheit und ihrer musikalischen Integrität in einer Liga, in der Preisschilder keine Bedeutung haben. Aber ist sie schlicht und einfach ein Sonderangebot.

 

Spendor S8 e Fairaudio

Sie suchen ein Paar Lautsprecher für um die 4.000 Euro? Hören Sie sich bitte die Spendor S 8e an - und zwar länger als eine Viertelstunde! Und dann erst schalten Sie aufs nächste Modell um und überlegen, ob nicht irgendetwas ungereimt daherkommt ... Ich halte die Spendor S 8e jedenfalls für einen erstklassigen Lautsprecher, lassen Sie sich durchs britische Understatement nicht täuschen.

 

Spendor 3-5 Fairaudio

Respekt

von Jörg Dames

An Faustregeln mangelt es sicherlich nicht, was die wichtigen Dinge des Lebens betrifft. Ich kann mich zum Beispiel an einen längeren Zeitungsartikel erinnern, der eine erschienene Studie zum Thema "Rotweingenuss" behandelte. Es ging mal wieder darum, wie gesund denn dieser Tropfen nun tatsächlich sei. Das einprägsame Ergebnis dieser wissenschaftlichen Studie: Rotwein ist absolut gesundheitsförderlich, wenn - Achtung "Faustregel" - man für die Flasche mindestens 10 DM ausgeben würde. "Also alles für die Katz", schoss mir - damals noch Student - durch den Kopf und wandte mich vom Bereich "Wissenschaft" kurzerhand zum Feuilleton der Zeitung.

Die "HiFi-Szene" kann sich über zu wenige Daumenregeln ebenso kaum beklagen. Beispielsweise wird die Frage, welchen Stellenwert man den einzelnen Bausteinen einer Kette zukommen lassen sollte, von diversen umhergeisternden Weisheiten begleitet:

Eine schon etwas ältere, Ihnen vielleicht bekannte Regel besagt zum Beispiel, dass der Kauf der Lautsprecher doppelt so viel Budget verschlingen sollten, wie der komplette Rest der Anlage. Also zünftiger ausgedrückt: In erster Linie vermeiden, Perlen vor die Säue zu werfen bzw. zu schalten.

Durchgesetzt hat sich aber auch eine Meinung, die in etwa so lautet: Was am Anfang einer Kette "vergurkt" wird, ist auch durch die besten nachgeschalteten Geräte nicht mehr "wett" zu machen. Zu dieser Ansicht existiert auch ein Glasscheibenmodell: In diesem werden die einzelnen HiFi-Komponenten mit hintereinander aufgereihten Glasscheiben verglichen. Durch diese kann man entweder schlicht durchgucken oder Licht senden. Die Unreinheiten jeder einzelnen Scheibe - stellvertretend für die Unzulänglichkeiten der einzelnen HiFi-Komponenten - wirken nun verfälschend. Man sieht die Wirklichkeit dann mehr oder weniger verzerrt oder erhält ein verfremdetes Lichtsignal.

Die durchaus diskutable Moral von der Geschicht`: Ausgerechnet die erste Scheibe - stellvertretend für CD-Player, Plattenspieler, etc. - ist die Wichtigste. Das bedeutet nun wieder: Bloß keine Säue vor die Perlen werfen.

So viel dazu ... Um aber plakativ zu bleiben - die für mich einsichtigste Schlussfolgerung lautet: Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Deswegen auf "Schweinereien" in der kompletten Kette verzichten. Dazu gehören dann aber auch die (nur scheinbar) so kleinen Ferkelchen wie mangelnde Qualität der Stromversorgung, ein bei der "Möbeloase" gekauftes Rack oder die Vernachlässigung der Raumakustik, ...

Dennoch finde ich: Den Lautsprechern kommt in jeder HiFi-Anlage eine ganz vitale Bedeutung zu. Und zwar nicht wegen der obigen "Kettenregel". Sondern, weil kein anderer HiFi-Baustein eine solch hohe klangliche Varianz aufweist. Was ich meine: Lautsprecher verschiedener Marken, oder mit unterschiedlichen technischen Konzepten versehen, differieren klanglich vergleichsweise stark - selbst in ein und der gleichen Preisklasse. Stärker als das z.B. bei CD-Playern der Fall ist. Dazu passt auch, dass Derek Hughes, der Sohn des Firmengründers von Spendor (Spencer A. Hughes), Lautsprecher als den "unvollkommensten" Teil einer HiFi-Anlage bezeichnet hat.

Lautsprecher avancieren dadurch häufig zu den tonangebenden "Charakterköpfen" einer guten Anlage - sie hinterlassen eben einen sehr starken Fingerabdruck ...

 

Spendor S 6e Image Hifi 5/2008

Die Spendor S6e ist zwar ein unbestechlicher und wahrhaftiger Lautsprecher und keine Schönfärberin,aber sie wahrt einen höflichen Abstand zu jener Gnadenlosigkeit,die imWohnzimmer nur Stress verursachenwürde.Sie bietet Harmonie ohneZuckerguss,Offenheit ohne Vordringlichkeit,Schmelz ohne Schmalz und ist für mich jener Lautsprecher,der ab sofort jedem Leser ans Herz gelegt wird,der kein beiharter Hardrock Fan ist,keien riesige Wohnhalle zu beschallenhat und nicht den Gegenwert von Autos oder Booten ins Hobby investieren kann.Kurzum, ein Lautsprecher für dich und mich und alle Menschen ,die schöne Stimmen und akustische Instrumente liebenLautsprecher

 

S- Serie S 6, S 3, C 3 Heimkino 07 / 2002:

Fazit: Die S-Serie von Spendor ist eine kraftvolle Klangbereicherung. Sowohl die S 3 als auch die S 6 haben alle Tugenden, die schon bei hochwertiger Zweikanal-Wiedergabe gefragt waren. Neutralität, Räumlichkeit, und musikalische Spielfreude. ... das 5.0 System ist ein echter Tipp, was die Einstufung zur obersten Spitzenklasse zur Folge hat.

 

Spendor S6, C9, SR5 DVD&Surround Test Ausgabe 03/2004:

Zitat: Ein perfektes Set, nicht nur für Traditionalisten. Denn Spendor bietet modernste Technik, nur eben im klassischen Gewand.

Preis / Leistung: Sehr gut

 

S 6e Stereo 12 / 2005:

Der typische, eben nicht spektakuläre Spendor-Klang hat etwas Besonderes, er lädt zum Musikgenuss ein und setzt auf eine lange gemeinsame Zeit. Kein One-Night-Stand, sondern mindestens eine Lebensabschnittsgefährtin. Man muss das einmal selbst gehört haben, um es zu verstehen. Kurzfristige Blender gibt es viele, Lautsprecher, die über Jahre glücklich und zufrienden machen dagegen bei Spendor!

Preis / Leistung: Sehr gut

 

S 5e Audio 03 / 2005:

Erwachsener Klang für Preis und Größe...fast beispielos fein verabeitete Box...

 

S 5e AV-Magazin 01 / 2006:

Gesamter Testbericht ...LINK FOLGT

 

Spendor S3e Hifi Test designedition 3 / 2004:

Zitat: Faszinierend, dass sie trotz des enormen Informationsgehalts, den sie transportiert, nie lästig wird, sondern vielmehr eben dieses Ausnahmetalent einen Großteil ihrer „Magie“ ausmacht.

 

Spendor S3e Hifi Test 05 / 2004:

Zitat: Räumlich-tonale Präzision und Feinauflösung der S3e konkurrieren mit dem diesbezüglichen Vermögen von Oberligalautsprechern!

 

Spendor S3e Hifi & Records 2005:

Zitat: Mit der schön verarbeiteten S 3e haben die Briten bei Kompakt-Monitoren ein weiteres, ganz heißes Eisen im Feuer.

 

Spendor Sub 3 Stereo 10 / 2001:

Mit seiner Downfire-Anordnung erzeugt der Sub 3 sehr tiefe Töne mit elastischem Drive, die begeistern. Der Spendor ist kein Draufgänger, sondern ein ästhetischer Feingeist.

 UK Reviews:

A6 'Group Test Winner' What Hi-Fi Jul 09

S3/5R What Hi-Fi Jun 09
SP2/3R² '5 star' What Hi-Fi May 09
SP3/1R² '5 star' 'best buy' Hi-Fi Choice Mar 09
A6 '5 globes outstanding' Hi-Fi World Mar 09
A6 '5 Star' What Hi-Fi Feb 09
A5 'Group Test Winner' What Hi-Fi Feb 09
A5 '5 Star' What Hi-Fi Jan 09
SA1 '5 Star' Hi-Fi Choice Dec 08
S3/5R 'Best in Class' Hi-Fi Choice Awards 08
SA1 '5 Star' What Hi-Fi Jul 08